Zusammenleben und Ankommen

Was passiert, wenn es nicht passt?

Kurze Antwort

Nicht jede Schwierigkeit bedeutet gleich, dass es nicht passt. Wichtig sind von Anfang an eine offene und ehrliche Kommunikation, kurze Gespräche im Alltag und regelmäßige Feedback-Gespräche. Viele Missverständnisse lassen sich so frühzeitig klären.

Sollte es trotz aller Bemühungen nicht funktionieren, können sowohl die Gastfamilie als auch das Au-pair das Au-pair-Verhältnis schriftlich mit einer Kündigungsfrist von 14 Tagen beenden.

Stand: 13.08.2026

Was dahintersteckt

Gerade in den ersten Wochen müssen sich alle erst kennenlernen und aneinander gewöhnen. Unterschiedliche Gewohnheiten, Erwartungen oder Kommunikationsweisen sind zunächst ganz normal. Deshalb empfehlen wir, Unzufriedenheit nicht über Wochen anzusammeln, sondern kleine Dinge direkt anzusprechen.

Hilfreich sind tägliche kurze Tür-und-Angel-Gespräche und ein festes wöchentliches Feedback-Gespräch. Was läuft gut? Wo gibt es Schwierigkeiten? Was wünschen sich beide Seiten für die kommende Woche? So können viele Missverständnisse geklärt werden, bevor daraus ein größeres Problem entsteht.

Natürlich kann es trotzdem vorkommen, dass Gastfamilie und Au-pair feststellen, dass es langfristig nicht miteinander funktioniert. In diesem Fall kann das Au-pair-Verhältnis von beiden Seiten schriftlich mit einer Kündigungsfrist von 14 Tagen beendet werden.

Das Au-pair kann anschließend als Wechsel-Au-pair in eine andere Gastfamilie vermittelt werden. Auch für die Gastfamilie besteht grundsätzlich die Möglichkeit, nach einem passenden neuen Au-pair zu suchen.