Zusammenleben und Ankommen

Was passiert, wenn mein Au-pair krank wird?

Kurze Antwort

Auch ein Au-pair kann natürlich krank werden. Für diesen Fall verfügt es während seines Aufenthalts über eine Krankenversicherung und kann in Deutschland ärztlich behandelt werden. Welche Kosten und Leistungen übernommen werden, hängt vom jeweiligen Versicherungstarif ab und sollte direkt mit der Versicherung geklärt werden. Ist ein Arztbesuch notwendig, unterstützen Sie Ihr Au-pair bitte dabei, einen Arzt zu finden und den Termin zu organisieren.

Stand: 13.08.2026

Was dahintersteckt

Gerade in den ersten Wochen kann die Umstellung auf ein neues Land körperlich und emotional anstrengend sein. Ein anderes Klima, ungewohntes Essen, ein neuer Tagesrhythmus, die fremde Sprache und die vielen neuen Eindrücke können eine Rolle spielen. Nicht hinter jedem Unwohlsein steckt deshalb gleich ein größeres Problem.

Wenn Sie merken, dass es Ihrem Au-pair nicht gut geht oder es häufiger erschöpft ist, hilft oft auch ein offenes Gespräch: Wie geht es ihm mit der neuen Situation? Fühlt es sich wohl? Ist der Alltag vielleicht noch zu anstrengend oder braucht es etwas mehr Zeit zum Ankommen?

Bei gesundheitlichen Beschwerden sollte das Au-pair natürlich einen Arzt aufsuchen. Denken Sie dabei daran: Ihr Au-pair ist ein junger Mensch in einem fremden Land und kennt weder das deutsche Gesundheitssystem noch unbedingt die Abläufe bei einem Arztbesuch. Helfen Sie bei der Terminvereinbarung und begleiten Sie Ihr Au-pair bei Bedarf oder organisieren Sie jemanden, der unterstützen kann.

Bei Fragen zur Kostenübernahme, zu Medikamenten oder zu weiteren medizinischen Leistungen wenden Sie sich bitte direkt an die jeweilige Au-pair-Krankenversicherung. Die konkreten Leistungen richten sich nach dem abgeschlossenen Tarif.