
Vor der Zusage
Wie wir Au-pairs vorbereiten
Unsere Au-pairs durchlaufen ein intensives Vorbereitungsprogramm – speziell für das Leben in Familien mit Kindern mit Behinderung.
Au-pair-Akademie
Unser Vorbereitungsprogramm
Wir vermitteln nicht einfach Au-pairs. Wir bereiten junge Menschen gezielt auf das Leben in Familien mit Kindern mit Behinderung oder besonderen Bedürfnissen vor.
Ablauf
Von der Bewerbung bis zur Ausreise
Unsere Au-pairs durchlaufen einen festen Vorbereitungsprozess. Die ersten vier Schritte absolvieren sie bereits vor dem Matching. Nach der Zusage durch eine Gastfamilie beginnt die persönliche Vorbereitung auf die bevorstehende Ausreise.
Pflichtpraktikum
Pflichtpraktikum mit Kindern mit Behinderung
Erste praktische Erfahrungen, bevor die Vermittlung beginnt.
Vor der Vermittlung absolviert jedes Au-pair ein Pflichtpraktikum in einem Kindergarten, einer Schule oder einer vergleichbaren Einrichtung mit Kindern mit unterschiedlichen Behinderungsformen.
Dabei geht es vor allem darum, erste Berührungsängste abzubauen und praktische Erfahrungen zu sammeln. Die Au-pairs lernen unterschiedliche Verhaltensweisen kennen, entwickeln ein besseres Verständnis für individuelle Bedürfnisse und erleben, wie Kinder im Alltag begleitet, unterstützt und ins gemeinsame Spielen einbezogen werden können.
Vor der Ausreise abgeschlossenDurch Zertifikat nachgewiesenKindergarten, Schule oder vergleichbare Einrichtung
Bewegte Aufnahmen aus den Praktika
Eine kurze Aufnahme, die uns ein Au-pair aus seinem Pflichtpraktikum geschickt hat.
Kursaufbau
Online-Trainings mit Wissenstests
Vorbereitet auf das Au-pair-Programm, das Leben in Deutschland und den Familienalltag.
Diese Themen gehören zur Vorbereitung:
Wissen nicht nur vermitteln, sondern überprüfen
Zu den Trainings gehören Wissenstests. Damit möchten wir sicherstellen, dass die Au-pairs die wichtigsten Inhalte nicht nur angesehen, sondern auch verstanden haben.
Online-Kochworkshop
Eine erste Einführung in die deutsche Kinderküche

Was essen Kinder in Deutschland eigentlich im Alltag? In unserem Online-Kochworkshop lernen die Au-pairs einige einfache, typische Kindergerichte kennen und können sich bereits vor ihrer Ausreise mit der deutschen Küche vertraut machen.
In kurzen Videos zeigen wir Schritt für Schritt einfache Gerichte wie Schinkennudeln, Spätzle mit Rahmsoße, Kartoffeln mit Wienerle oder Reis mit Hühnchen. Auch Grundlagen zur Hygiene in der Küche gehören dazu.
Ein kleiner Wissenstest schließt den Online-Kochworkshop ab.
Wichtig: Der Workshop ist kein Kochkurs und macht aus den Au-pairs keine erfahrenen Köchinnen oder Köche. Er soll ihnen eine erste Orientierung geben und Berührungsängste mit für sie teilweise ganz neuen Lebensmitteln und Gerichten abbauen.
Online-Kreativ-Workshop
Erste Ideen für kreative Beschäftigung mit Kindern

Knete, Fingerfarben, Pinsel oder einfache Bastelideen gehören für viele Kinder ganz selbstverständlich zum Alltag. Für unsere Au-pairs sind solche Beschäftigungsformen und Materialien teilweise noch neu.
In unserem Online-Kreativ-Workshop lernen die Au-pairs deshalb bereits vor ihrer Ausreise verschiedene einfache Möglichkeiten kennen, Kinder altersgerecht und kreativ zu beschäftigen. Wir zeigen ihnen erste Ideen zum Malen, Basteln und Gestalten mit Knete, Fingerfarben und einfachen Materialien.
So bekommen die Au-pairs einen ersten Einblick und ein besseres Verständnis dafür, was mit kreativer Beschäftigung im Familienalltag gemeint ist.
Wichtig: Der Workshop macht die Au-pairs nicht zu Bastelprofis oder pädagogischen Fachkräften. Er gibt ihnen erste Impulse und Ideen, auf denen die Gastfamilie später gemeinsam mit ihrem Au-pair aufbauen kann.
Live
Wöchentliche Live-Calls vor der Ausreise
Ab dem Matching wird die Vorbereitung persönlich und konkret.
Sobald feststeht, zu welcher Gastfamilie ein Au-pair kommen wird, nimmt es bis zur Ausreise wöchentlich an unseren Live-Calls mit erfahrenen Coaches teil.
Jetzt geht es nicht mehr nur um allgemeine Vorbereitung, sondern um die zukünftige Familie, die Kinder und den konkreten Alltag vor Ort. Die Au-pairs werden dazu angeleitet, frühzeitig mit ihrer Gastfamilie in den Austausch zu gehen und sich mit Fragen zu beschäftigen wie:
- Wie zeigt sich die Behinderung oder der besondere Unterstützungsbedarf des Kindes im Alltag?
- Wie sieht ein typischer Tages- und Wochenablauf aus?
- In welchen Situationen wird Unterstützung besonders gebraucht?
- Welche Aufgaben wird das Au-pair übernehmen?
- Worauf kann es sich bereits vor der Ausreise vorbereiten?

Nach der Ankunft
12 Wochen Live-Begleitung für unsere Au-pairs
Mit der Ankunft in Deutschland endet unsere Begleitung nicht. Gerade die ersten Wochen in einer neuen Familie und einem neuen Land sind besonders wichtig. Deshalb begleiten wir unsere Au-pairs in den ersten 12 Wochen nach ihrer Ankunft mit wöchentlichen Live-Calls.
Dort erzählen sie von ihren Erfahrungen, stellen Fragen und sprechen offen an, wenn etwas einmal nicht so gut läuft. Unsere Coaches geben Feedback und teilen Erfahrungen aus anderen Au-pair-Situationen. Gleichzeitig lernen die Au-pairs andere Au-pairs kennen und vernetzen sich untereinander.
So werden unsere Au-pairs gerade in der wichtigen Anfangszeit nicht nur vermittelt, sondern auch beim Ankommen und Einleben begleitet.
Von der Vorbereitung in den Familienalltag
Erste Impulse – die individuelle Einarbeitung erfolgt bei Ihnen
Unsere Vorbereitung gibt den Au-pairs erste Einblicke, praktische Erfahrungen und Ideen für den späteren Familienalltag. Sie ersetzt jedoch keine individuelle Einarbeitung in Ihrer Familie.
In Praktikum, Online-Trainings, Workshops und Live-Calls lernen die Au-pairs unterschiedliche Situationen kennen und erhalten erste Anregungen – zum Beispiel zu Beschäftigungsmöglichkeiten, einfachen Kindergerichten oder zum Umgang mit besonderen Bedürfnissen.
Wie der Alltag mit Ihrem Kind konkret aussieht, lernt das Au-pair bei Ihnen: seine Bedürfnisse und Signale, Routinen, Lieblingsbeschäftigungen, Ihren Wochenplan und die Aufgaben, bei denen Sie sich Unterstützung wünschen.

Fragen
Zur Vorbereitung Ihres Au-pairs
Ist das Praktikum wirklich Pflicht?
Ja. Vor der Ausreise muss jedes Au-pair das Praktikum abgeschlossen und nachgewiesen haben.
Das Praktikum findet in einem Kindergarten, einer Schule oder einer vergleichbaren Einrichtung statt, in der das Au-pair praktische Erfahrungen mit Kindern mit Behinderung sammeln kann – häufig auch mit unterschiedlichen Behinderungsformen.
Die meisten unserer Au-pairs absolvieren das Praktikum bereits vor dem Matching. Je nach Organisation und Platzvergabe im Heimatland kann es jedoch auch vorkommen, dass ein Au-pair sein Praktikum erst nach der Vermittlung an eine Gastfamilie beginnt.
Sichergestellt ist: Bevor das Au-pair nach Deutschland ausreist, ist das Pflichtpraktikum abgeschlossen und durch ein Zertifikat nachgewiesen.
Das Praktikum ersetzt keine fachliche oder pädagogische Ausbildung. Es soll erste praktische Erfahrungen ermöglichen, Berührungsängste abbauen und auf den späteren Alltag mit Kindern mit Behinderung vorbereiten.
Wie wird überprüft, ob die Au-pairs die Trainingsinhalte verstanden haben?
Zu unseren Online-Trainings gehören Wissenstests.
Nach den Trainingsinhalten beantworten die Au-pairs Fragen zu den wichtigsten Themen. So überprüfen wir, ob die vermittelten Grundlagen verstanden wurden und die Au-pairs sich tatsächlich mit den Inhalten auseinandergesetzt haben.
Zum Abschluss gibt es zusätzlich einen zusammenfassenden Abschlusstest, der die wichtigsten Inhalte der Online-Akademie noch einmal aufgreift.
Die Tests ersetzen keine fachliche Ausbildung – sie helfen uns aber dabei, sicherzustellen, dass die Vorbereitung nicht nur angeschaut, sondern auch verstanden wurde.
Was passiert nach dem Matching mit einer Gastfamilie?
Ab dem Matching wird die Vorbereitung konkreter.
Sobald feststeht, zu welcher Gastfamilie das Au-pair reisen wird, nimmt es bis zur Ausreise wöchentlich an unseren Live-Calls teil. Dort werden wechselnde Themen rund um das Au-pair-Leben und den zukünftigen Familienalltag besprochen.
Gleichzeitig werden die Au-pairs angeleitet, sich bereits im Heimatland mit ihrer zukünftigen Familie auszutauschen: Wie sieht der Alltag aus? Welche Bedürfnisse hat das Kind? Wann wird Unterstützung gebraucht und welche Aufgaben wird das Au-pair übernehmen?
So kann sich das Au-pair schon vor der Ausreise mit seinem zukünftigen Alltag beschäftigen, offene Fragen klären und sich Schritt für Schritt auf das Zusammenleben in der Gastfamilie vorbereiten.
Wie werden die Au-pairs auf den Alltag mit einem Kind mit Behinderung vorbereitet?
Unsere Vorbereitung verbindet praktische Erfahrung, Online-Trainings und persönliche Begleitung.
Bereits vor der Ausreise sammeln die Au-pairs in ihrem Pflichtpraktikum mit Kindern mit Behinderung erste praktische Erfahrungen. In unserer Online-Akademie beschäftigen sie sich zusätzlich mit ihrer Rolle als Au-pair, dem Zusammenleben in einer Gastfamilie und wichtigen Grundlagen im Umgang mit Kindern mit Behinderung. Wissenstests helfen dabei zu überprüfen, ob die wesentlichen Inhalte verstanden wurden.
Nach dem Matching kommen die wöchentlichen Live-Calls hinzu. Hier werden die Au-pairs angeleitet, sich frühzeitig mit ihrer zukünftigen Gastfamilie, den Bedürfnissen des Kindes und dem späteren Alltag auseinanderzusetzen.
So schaffen wir bereits vor der Ausreise eine erste Grundlage aus Erfahrung, Wissen und Verständnis – auf der die Gastfamilie nach der Ankunft gemeinsam mit ihrem Au-pair weiter aufbauen kann.
Was kostet die Au-pair-Akademie?
Für die Au-pairs entstehen keine zusätzlichen Kosten.
Die gesamte Vorbereitung in unserer Au-pair-Akademie ist fester Bestandteil unseres Vermittlungskonzeptes. Dazu gehören die Online-Trainings und Wissenstests, der Online-Koch- und Kreativ-Workshop sowie die wöchentlichen Live-Calls vor der Ausreise.
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