Ist ein Au-pair das Richtige für uns?
Kann ein Au-pair meinem Kind mit Behinderung gerecht werden?
Kurze Antwort
Ja. Unsere Au-pairs stehen für Inklusion und entscheiden sich ganz bewusst dafür, ein Jahr lang in einer Familie mit einem Kind mit Behinderung zu leben. Sie möchten Ihr Kind im Alltag begleiten, Zeit mit ihm verbringen und zu einer vertrauten Bezugsperson und vielleicht sogar zu einem richtig guten Freund werden.
Stand: 12.08.2026
Eine Bezugsperson für den ganz normalen Alltag
Ein Au-pair ist kein Therapeut, kein Sonderpädagoge und keine Pflegefachkraft. Medizinische oder pflegerische Aufgaben gehören deshalb nicht zu seiner Tätigkeit. Auch Medikamente dürfen nicht eigenständig verabreicht werden.
Aber genau darin liegt auch etwas Besonderes: Das Au-pair ist nicht für die Therapie da, sondern für den Alltag.
Gemeinsam puzzeln, basteln oder Brettspiele spielen. Auf den Spielplatz gehen, zusammen ins Schwimmbad oder ins Kino fahren, einen Spaziergang machen, lachen, Quatsch machen oder einfach gemeinsam Zeit verbringen. All die Dinge, die für andere Kinder ganz selbstverständlich zum Alltag gehören, können auch für ein Kind mit Behinderung unglaublich wertvoll sein.
Gerade wenn Freundschaften aufgrund der Behinderung schwieriger entstehen oder gemeinsame Freizeitaktivitäten nicht selbstverständlich sind, kann ein Au-pair eine wichtige Bezugsperson werden: jemand, der jeden Tag da ist, sich auf Ihr Kind freut und gerne Zeit mit ihm verbringt.
Unsere Au-pairs entscheiden sich bewusst für die Vermittlung in eine Familie mit einem Kind mit Behinderung. Bereits vor der Anreise bereiten wir sie auf Inklusion und auf den besonderen Familienalltag vor. Die individuellen Bedürfnisse Ihres Kindes lernen sie anschließend bei Ihnen kennen – denn niemand kennt Ihr Kind so gut wie Sie.
So kann aus einem zunächst fremden Menschen Schritt für Schritt ein vertrauter Begleiter, Spielpartner und Freund für Ihr Kind werden.