Ist ein Au-pair das Richtige für uns?
Ab wann bringt uns ein Au-pair Entlastung im Alltag?
Kurze Antwort
Ein Au-pair bedeutet nicht vom ersten Tag an Entlastung. Gerade in den ersten Wochen braucht es Zeit zum Ankommen, Kennenlernen und Einlernen. Sie zeigen die Abläufe, machen Dinge gemeinsam vor und übergeben Schritt für Schritt mehr Verantwortung. Nach etwa zwei bis drei Monaten sind die Routinen meist so vertraut, dass aus der anfänglichen Einarbeitung eine spürbare Entlastung im Familienalltag wird.
Stand: 12.08.2026
Von der Einarbeitung zur echten Entlastung
Ein Au-pair kommt in ein völlig neues Zuhause: eine neue Familie, neue Kinder, neue Abläufe und häufig auch eine neue Kultur. Deshalb ist es ganz normal, dass die ersten Wochen zunächst Zeit und Geduld brauchen.
Unsere Au-pairs werden bereits vor ihrer Anreise auf das Leben in Deutschland und auf den Alltag in einer Familie mit einem Kind mit Behinderung vorbereitet. Ihre eigene Familie können jedoch nur Sie vermitteln. Was braucht Ihr Kind? Wie läuft ein typischer Morgen ab? Was ist Ihnen wichtig? Wie reagieren Sie in bestimmten Situationen? All das lernt das Au-pair erst bei Ihnen zu Hause.
In den ersten Wochen gilt deshalb: vormachen, gemeinsam machen, begleiten – und anschließend Schritt für Schritt übergeben. Je sicherer das Au-pair Ihre Kinder und Ihre Abläufe kennenlernt, desto mehr Aufgaben kann es selbstständig übernehmen.
Nach etwa zwei bis drei Monaten ist bei vielen Familien ein deutlicher Wendepunkt erreicht: Das Au-pair kennt die Routinen, weiß, was zu tun ist, und braucht immer weniger Anleitung. Genau dann entsteht die Entlastung, die sich viele Familien wünschen – weil nicht mehr jeder einzelne Schritt erklärt und organisiert werden muss.
Aus der anfänglichen Einarbeitung wird so nach und nach eine verlässliche Unterstützung im Alltag.