Kosten und Finanzierung

Was zahlen wir außer dem Taschengeld?

Kurze Antwort

Neben dem Taschengeld von 280 € übernimmt die Gastfamilie den gesetzlichen Sprachkurszuschuss von 70 € monatlich, die Au-pair-Versicherung sowie die notwendige Mobilität zum Sprachkurs. Unterkunft und volle Verpflegung sind für das Au-pair ebenfalls kostenfrei. Entstehen Kosten durch gemeinsame Familienaktivitäten, bei denen das Au-pair dabei sein soll, übernimmt diese ebenfalls die Gastfamilie. Private Freizeitkosten trägt das Au-pair grundsätzlich selbst.

Stand: 12.08.2026

Was dahintersteckt

Fest zur Au-pair-Zeit gehören das monatliche Taschengeld, der Sprachkurszuschuss und die Au-pair-Versicherung. Zusätzlich stellen Sie Ihrem Au-pair kostenfrei ein eigenes, abschließbares Zimmer mit Fenster sowie die volle Verpflegung zur Verfügung. Das Au-pair isst grundsätzlich die gleichen Mahlzeiten wie die Familie und nimmt am gemeinsamen Familienalltag teil.

Auch der notwendige Weg zum Sprachkurs muss für das Au-pair kostenfrei möglich sein. Je nach Wohnort kann das beispielsweise mit dem Fahrrad, durch eine Mitfahrmöglichkeit oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln organisiert werden. Viele Familien entscheiden sich dafür, ein Deutschlandticket zur Verfügung zu stellen.

Bei gemeinsamen Familienaktivitäten gilt eine einfache Faustregel: Möchten Sie, dass Ihr Au-pair dabei ist, übernehmen Sie auch die dadurch entstehenden Kosten. Gehen Sie gemeinsam in den Zoo oder ins Schwimmbad, bezahlen Sie den Eintritt des Au-pairs. Essen Sie bei einem gemeinsamen Ausflug im Restaurant, übernehmen Sie auch das Essen des Au-pairs.

Anders sieht es in der privaten Freizeit aus. Möchte das Au-pair an seinem freien Tag ins Kino gehen, Kleidung kaufen oder privat etwas unternehmen, bezahlt es diese Ausgaben grundsätzlich selbst.

Nicht alles muss bis auf den letzten Euro geregelt werden. Ein Au-pair lebt für viele Monate als neues Familienmitglied bei Ihnen in einem fremden Land. Ist es beispielsweise krank und Sie bringen ihm aus der Apotheke ein einfaches Medikament mit oder unterstützen es gelegentlich bei einer privaten Fahrt, ist das keine Verpflichtung – aber manchmal einfach eine schöne Geste des Zusammenlebens.

Unser Tipp: Unterscheiden Sie zwischen verpflichtenden Kosten, gemeinsamen Familienausgaben und privaten Ausgaben des Au-pairs. Bei allem anderen hilft eine kurze, offene Absprache.