Als Eltern wieder Zeit zu zweit finden

Wann waren Sie das letzte Mal einfach nur zu zweit? Gerade in Familien mit einem Kind mit Behinderung bleibt genau diese Zeit häufig als Erstes auf der Strecke. Weil ein Au-pair mit der Familie lebt und die Kinder es kennen, können kleine gemeinsame Freiräume wieder möglich werden.
Wann waren Sie das letzte Mal einfach nur zu zweit?
Nicht beim Elternabend. Nicht auf dem Weg zu einem Termin. Nicht abends auf dem Sofa, während nebenbei noch Wäsche zusammengelegt und der nächste Tag organisiert wird.
Sondern wirklich zu zweit.
Ein Spaziergang. Ein Abendessen. Ein Kinobesuch. Oder einfach ein Gespräch, das nicht nach drei Minuten mit „Mama!" oder „Papa!" unterbrochen wird.
Gerade in Familien mit einem Kind mit Behinderung bleibt genau diese Zeit häufig als Erstes auf der Strecke.
Wenn aus einem Paar vor allem ein Organisationsteam wird
Familienalltag bedeutet immer Organisation.
Wenn ein Kind mehr Unterstützung benötigt, kommen häufig noch weitere Termine, Anträge, Gespräche und organisatorische Aufgaben hinzu.
Wer fährt wohin? Wer kümmert sich um die Geschwister? Was steht diese Woche an? Was muss noch beantragt werden? Wer übernimmt welchen Termin?
Eltern funktionieren.
Und irgendwo zwischen all diesen Aufgaben kann etwas in den Hintergrund geraten, das einmal ganz selbstverständlich war:
Zeit als Paar.
Nicht als Mama und Papa.
Nicht als Organisatoren des Familienalltags.
Einfach als zwei Menschen, die sich füreinander entschieden haben.
Zeit zu zweit ist kein Luxus
Natürlich stehen die Bedürfnisse der Kinder im Familienalltag oft an erster Stelle.
Aber eine Familie besteht nicht nur aus Eltern und Kindern. Sie besteht auch aus der Beziehung der Erwachsenen zueinander.
Zeit miteinander zu verbringen, Gespräche zu führen und gemeinsam etwas Schönes zu erleben, ist deshalb kein unnötiger Luxus.
Und dafür braucht es nicht gleich ein kinderfreies Wochenende oder eine Reise zu zweit.
Manchmal reicht viel weniger.
Kleine Freiräume können unglaublich viel verändern
Eine Stunde spazieren gehen.
In Ruhe einen Kaffee trinken.
Zusammen essen gehen, ohne nebenbei Essen kleinzuschneiden, aufzustehen oder auf die Uhr zu schauen.
Ein Kinobesuch.
Ein ruhiger Sonntagvormittag.
Oder einfach einmal die Tür hinter sich schließen und wissen:
Wir haben jetzt ein bisschen Zeit nur für uns.
Genau diese kleinen Zeitfenster verschwinden im Familienalltag oft zuerst.
Ein Au-pair kann helfen, sie wieder möglich zu machen.
Weil eine vertraute Person bereits da ist
Das Besondere an einem Au-pair ist, dass nicht jedes Mal eine fremde Betreuung organisiert werden muss, wenn Eltern etwas gemeinsam unternehmen möchten.
Das Au-pair lebt mit der Familie.
Es kennt die Kinder und ihre Routinen. Und die Kinder kennen das Au-pair.
Über die gemeinsame Zeit entsteht Vertrauen.
Gerade bei einem Kind mit Behinderung kann das ein großer Vorteil sein. Denn nicht jedes Kind lässt sich ohne Weiteres von einer wechselnden Betreuungsperson begleiten.
Wenn das Au-pair dagegen längst Teil des täglichen Lebens geworden ist, kann ein gemeinsamer Abend der Eltern viel leichter möglich werden.
Nicht erst warten, bis irgendwann einmal Zeit übrig bleibt
„Wenn es etwas ruhiger wird, machen wir wieder mehr zu zweit."
Diesen Gedanken kennen vermutlich viele Eltern.
Nur wird es selten von alleine ruhiger.
Nach dem einen Termin kommt der nächste. Nach einem Antrag der nächste Brief. Und auch der ganz normale Familienalltag wartet nicht.
Paarzeit entsteht deshalb häufig nicht dadurch, dass plötzlich Zeit übrig ist.
Sie entsteht, wenn jemand anderes für einen Moment etwas übernehmen kann.
Und genau darin kann die Unterstützung eines Au-pairs liegen.
Ein Abend kann schon reichen
Vielleicht beschäftigt sich das Au-pair mit den Kindern und übernimmt die gewohnte Abendroutine, während Sie gemeinsam essen gehen.
Vielleicht gehen Sie am Sonntag eine Stunde spazieren.
Vielleicht schaffen Sie es endlich wieder einmal ins Kino.
Oder Sie sitzen einfach irgendwo bei einem Kaffee und führen ein Gespräch von Anfang bis Ende.
Es geht nicht darum, ständig wegzugehen.
Es geht darum, wieder die Möglichkeit dazu zu haben.
Was ein Au-pair von Besondere Sterne verändern kann
Unsere Au-pairs sollen Familien nicht nur dort unterstützen, wo der Terminkalender besonders voll ist.
Sie können dort Entlastung schaffen, wo Familien sie im täglichen Leben tatsächlich spüren.
Ein Au-pair lebt mit Ihnen, lernt Ihre Kinder kennen und wird über die Monate zu einer vertrauten Person im Familienalltag.
Damit entstehen Freiräume.
Für das Kind mit Behinderung. Für Geschwisterkinder. Für jeden Elternteil einzeln.
Und eben auch für Sie als Paar.
Denn manchmal braucht eine Beziehung keinen großen Urlaub und kein freies Wochenende.
Manchmal braucht sie nur zwei Stunden, in denen niemand etwas von einem möchte.
Zwei Stunden für ein Essen.
Für einen Spaziergang.
Für ein Gespräch.
Für ein bisschen von dem, was im Alltag so schnell verloren geht:
Zeit für uns.

Melanie Matl
Gründerin
Selbst Mutter eines Kindes mit Behinderung.


