Therapie, Kita, Fahrdienste – wie ein Au-pair den Terminkalender entwirren kann

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Montag Ergotherapie. Dienstag Kita. Mittwoch Logopädie. Donnerstag ein Arzttermin. Dazwischen Schule, Einkaufen, Geschwisterkinder und der ganz normale Familienalltag.

In Familien mit einem Kind mit Behinderung besteht eine Woche häufig nicht nur aus Terminen.

Sie besteht vor allem aus den Wegen dazwischen.

Hinbringen. Abholen. Warten. Zurückfahren. Das nächste Kind einsammeln. Schnell nach Hause. Abendessen machen.

Und irgendwann hat man das Gefühl, eigentlich nur noch unterwegs zu sein.

Ein Au-pair kann keine Termine aus dem Kalender streichen.

Aber es kann helfen, sie auf zwei Personen zu verteilen.

Wenn nicht mehr alle überall mitmüssen

Ein Kind hat Therapie – und die Geschwisterkinder?

Die sitzen mit im Auto. Warten im Flur. Beschäftigen sich irgendwie im Wartezimmer. Fahren anschließend wieder mit nach Hause.

Nicht, weil das für irgendjemanden besonders schön ist.

Sondern weil es häufig keine andere Möglichkeit gibt.

Mit einem Au-pair verändert sich genau das.

Während Mama oder Papa das Kind mit Behinderung in Ruhe zur Therapie begleiten, kann das Au-pair mit den Geschwisterkindern zu Hause bleiben.

Die Geschwister können spielen, Hausaufgaben machen oder ihren ganz normalen Nachmittag verbringen.

Nicht mehr jeder Termin eines Kindes wird automatisch zum Termin der gesamten Familie.

Wenn das Au-pair selbst einen Weg übernehmen kann

Hat das Au-pair einen Führerschein und sind die Voraussetzungen für das Fahren in Deutschland sowie Versicherung und Fahrzeugnutzung geklärt, kann es je nach Familie auch Fahrdienste übernehmen.

Vielleicht bringt es morgens ein Kind zur Kita.

Vielleicht übernimmt es einen bekannten Abholweg.

Oder es begleitet ein Kind zu einem Termin, wenn dieser Weg und die Situation bereits vertraut sind.

Plötzlich müssen nicht mehr sämtliche Fahrten von einer einzigen Person übernommen werden.

Gerade bei mehreren Kindern kann das einen Familienkalender deutlich entzerren.

Einer fährt – der andere hält zu Hause den Alltag am Laufen

Entlastung entsteht aber nicht nur dadurch, dass das Au-pair selbst fährt.

Manchmal ist die wertvollste Unterstützung, dass Sie fahren können, ohne dass zu Hause alles liegen bleibt.

Sie begleiten Ihr Kind in Ruhe zur Therapie.

Währenddessen ist das Au-pair bei den Geschwistern, räumt gemeinsam mit ihnen nach dem Spielen auf oder übernimmt leichte Aufgaben im Haushalt.

Vielleicht wird die Wäsche zusammengelegt. Vielleicht wird schon einmal Obst oder Gemüse für das Abendessen vorbereitet.

Wenn Sie nach Hause kommen, beginnt nicht noch der komplette zweite Teil des Tages.

Ein Teil davon ist bereits erledigt.

Geschwisterkinder müssen nicht mehr ständig mitwarten

Gerade für Geschwisterkinder kann diese Aufteilung einen großen Unterschied machen.

Denn eine Therapiestunde dauert vielleicht 45 Minuten.

Mit Hinweg, Parkplatzsuche, Warten und Rückfahrt werden daraus aber schnell zwei Stunden.

Zwei Stunden, die ein Geschwisterkind vielleicht Woche für Woche irgendwo mitverbringt.

Mit einem Au-pair kann aus dieser Wartezeit wieder Kinderzeit werden.

Spielplatz statt Wartezimmer.

Hausaufgaben in Ruhe statt auf dem Schoß im Flur.

Oder einfach zu Hause sein und spielen.

Zwei Erwachsene bedeuten plötzlich zwei Möglichkeiten

Genau darin liegt einer der größten Vorteile eines Au-pairs für Familien mit mehreren Kindern.

Zwei Kinder müssen gleichzeitig an unterschiedliche Orte?

Man kann sich aufteilen.

Ein Kind hat Therapie, das andere muss vom Sport abgeholt werden?

Man kann sich aufteilen.

Das Kind mit Behinderung braucht Begleitung zu einem Termin und die Geschwister möchten zu Hause bleiben?

Man kann sich aufteilen.

Was vorher organisatorisch kaum möglich war, wird plötzlich machbarer.

Und auch Eltern erleben Termine anders

Ein weiterer Effekt wird leicht unterschätzt.

Wenn Sie wissen, dass Ihre anderen Kinder zu Hause gut begleitet sind, können Sie selbst viel ruhiger bei einem Termin sein.

Sie müssen nicht gleichzeitig ein gelangweiltes Geschwisterkind beschäftigen, Nachrichten beantworten und überlegen, wie Sie danach möglichst schnell das Abendessen auf den Tisch bekommen.

Sie können sich für diesen Moment auf das Kind konzentrieren, mit dem Sie gerade unterwegs sind.

Auch das ist Entlastung.

Weniger Logistik. Mehr Familienalltag.

Ein Au-pair von Besondere Sterne nimmt einer Familie nicht die Therapie-, Arzt- oder Kita-Termine ab.

Aber es kann dabei helfen, dass sich nicht mehr der gesamte Familienalltag um jeden einzelnen Termin herum organisieren muss.

Mal übernimmt das Au-pair einen Weg.

Mal bleibt es bei den Geschwistern.

Mal begleitet Mama oder Papa das Kind mit Behinderung, während zu Hause bereits ein Teil des Alltags weiterläuft.

Es geht nicht darum, jeden Tag noch effizienter durchzutakten.

Im Gegenteil.

Es geht darum, wieder Luft zwischen die Termine zu bekommen.

Damit nicht jedes Kind bei jedem Termin dabei sein muss.

Damit Geschwisterkinder nicht ihre Nachmittage im Wartezimmer verbringen.

Und damit aus einem vollen Familienkalender wieder ein Alltag wird, den man gemeinsam bewältigen kann.

Denn manchmal bedeutet Entlastung ganz einfach:

Nicht mehr überall gleichzeitig sein zu müssen.

Redaktion Besondere Sterne · Veröffentlicht am

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